Familientradition – in vierter Generation
Ein ganz besonderes Highlight erwartet die Besucher der diesjährigen EnergieMesse Rhein-Neckar in Schwetzingen. Denn in Halle 1 – Stand 1.A4 – feiert Patrick Rehberger die Firmengründung seines Gipser- und Stuckateur Fachbetriebes zum 1.April 2011. Wenn auch das gewählte Gründungsdatum volkstümlich als Scherztermin angesehen wird, so ist der Jungunternehmer überzeugt, dass ihm gerade dieser Termin viel Glück und Erfolg bringen wird.
Patrick Rehberger verbindet eine über 65-jährige Familientradition mit dem Gipser-und Stuckateur Handwerk, welches er nun in 4. Generation fortsetzen wird. Bereits 1945, direkt nach Ende des 2.Weltkrieges, startete sein Ur-Großvater Otto Rehberger mit einem Meisterbetrieb in Mannheim und hatte so sicherlich einen erwähnenswerten Anteil am Wideraufbau der Quadratenstadt. Nicht viel später verschlug ihn die Liebe nach Oftersheim, der Firmensitz blieb jedoch immer in Mannheim. Später wurde der Betrieb von dessen Söhnen, Roland sowie Heini Rehberger (Großvater von Patrick Rehberger), die beide in Oftersheim aufwuchsen, übernommen und in Mannheim fortgeführt. Es war nur selbstverständlich, dass wiederum deren Söhne das Handwerk im elterlichen Unternehmen erlernten und bis heute in der Firma tätig sind. So auch Patrick Rehbergers Vater Rainer, der seinen Sohn offensichtlich ebenfalls mit dem Gipser- und Stuckateur- Handwerk infizierte.
Das Berufsbild und somit die Anforderungen eines Gipser- und Stuckateurs hat sich im Laufe der Jahrzehnte deutlich verändert und ist wesentlich umfangreicher geworden.
Der dekorative und kunstvolle Stuck verlor bereits in den 50er und 60er Jahre an Bedeutung, wurde gar vielfach als störend empfunden, zählte aber jederzeit als wesentlicher Ausbildungs-Bestandteil. So standen über ein halbes Jahrhundert vor allem die verschiedensten Putztechniken und Aufmachungen der Putzmaterialien im Vordergrund. Auch der Trockenausbau entwickelte sich zunehmend zu einer wichtigen Einnahmequelle.
Seit Anfang der 90er-Jahre rückte die Fassadendämmung immer mehr in den Mittelpunkt. Die Wärmedämmung von Gebäuden zur Einsparung von Heizenergie bekam im Rahmen des Bewusstwerdens für nachhaltige Entwicklung und der Verteuerung von Energie seit Anfang des 20. Jahrhunderts einen hohen Stellenwert. Insbesondere auch deshalb, weil zeitgleich gesetzliche Vorschriften zur Wärmedämmung von Gebäuden beschlossen wurden.
Und genau hier sieht Patrick Rehberger die Zukunftsperspektiven seines Handwerkes und hat sich in diesen Bereichen dementsprechend spezialisiert.
Denn für ihn als junger Unternehmer ist auch Umweltschutz und somit die Verringerung des CO2 –Ausstoßes eine Verpflichtung in unsere Zukunft. Er möchte deutlich machen, dass aus technischer Sicht jede Fassade nachträglich gedämmt und somit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden kann. Ebenso sieht er es geradezu als Pflicht beim Neubau auf die neusten Entwicklungen hinzuweisen bis hin zum Null-Energiehaus, also möglichst ohne Energieverlust.
Es gibt viele mögliche Dämmstoffarten und Verarbeitungsweisen, mit denen der Wärmeschutz der Außenwand deutlich verbessert werden kann. Mit den steigenden Anforderungen der Energieeinsparverordnung und den aktuellen KfW-Richtlinien an den Wärmeschutz nehmen folglich auch die Dicken von Wärmedämmverbundsystemen zu. Daher sind neben dem Wärmeschutz auch bauliche und baurechtliche Gegebenheiten zu beachten. Brandschutz sowie Grenz- und Mindestabstände sind ebenfalls in jegliche Planungen mit einzubeziehen.
Im Wesentlichen erfordert dies heute einen sehr hohen fachlichen Wissensstandart und setzt eine stetige Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen voraus. Zum Einen sind grundsätzlich individuelle Entscheidungen zu treffen, die von Gebäude zu Gebäude meist völlig unterschiedlich bewertet werden müssen, zum Anderen kommt es häufig auf Kleinigkeiten an, um sich für optimale Lösungen zu entscheiden.
Selbstverständlich bietet Patrick Rehberger auch bei den traditionellen Ausführungen jeglicher Gipser- und Stuckateur-Arbeiten, bis hin zum Trockenbau, höchsten Standard. Überzeugen Sie sich und besuchen ihn und sein Team, bei einem Gläschen Sekt zur Firmeneröffnung, in Halle 1 – Stand 1.A4.